Die Entwicklung unserer Welt ist nicht nachhaltig. Unsere heutigen Lebensstile, unsere Produktions- und Konsummuster und unsere Mobilität sind ressourcenintensiv und umweltbelastend. Der sich verschärfende globale Wandel lässt nur wenig Zeit, innerhalb der wir unser heutiges Lebens- und Wirtschaftsmodell mitgestalten und in ein langfristig tragfähiges Modell überführen können. Zum raschen und wirksamen Umsteuern wird umfassenderes Wissen benötigt, nicht nur über neue Technologien und sektorale Anpassungsstrategien, sondern auch über Systemzusammenhänge und Ziele sowie über die Gestaltung von Transformationsprozessen. Über dieses System-, Orientierungs- und Transformationswissen und die dafür erforderlichen Kompetenzen verfügen wir bestenfalls in Ansätzen. Umso mehr sind wir heute gezwungen, Verantwortung wahrzunehmen und Weichenstellungen in Richtung einer nachhaltigen Weltgesellschaft vorzunehmen. 
Hier finden Sie in loser Folge Ansätze zur Verbesserung der Bedingungen für nachhaltige Entwicklung.

 


10. November: Welttag der Wissenschaft

Nachhaltige Entwicklung durch Forschung und Technik unterstützen

 Globale Herausforderungen wie der Klimawandel, die Ressourcenknappheit oder die Eindämmung von Krankheiten können nur mithilfe von Wissenschaft, Technik und Innovation bewältigt werden. Daran erinnert die UNESCO anlässlich des Welttags der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung am 10. November. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Vermittlung von Wissen durch Wissenschaftsmuseen. Viele Millionen Menschen besuchen jährlich die zahlreichen Wissenschaftsmuseen in Deutschland. 

 

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Zu den Ergebnissen der Präsidentschaftswahl in den USA

(9.11.2016 PIK) Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in den USA ist mittlerweile bekannt. Die USA als einer der wichtigsten politischen Player gehören zu den größten Emittenten von Treibhausgasemissionen - das Wahlergebnis ist damit auch relevant für die globale Klimastabilisierung.

 

Dazu Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK):

„Die Haltung des Wahlgewinners Donald Trump zum vom Menschen verursachten Klimawandel ist bekannt. Ironischerweise hat er zum öffentlichen Erfolg einer Serie von Berichten des Potsdam-Instituts für die Weltbank beigetragen ('Turn down the heat'), indem er sie auf Twitter attackiert hat. Abgesehen hiervon kann die Wissenschaft jedoch kein positives Handeln von ihm in Klimadingen erwarten. Die Welt muss sich nun ohne die USA vorwärts bewegen auf dem Weg zur Begrenzung von Klimarisiken und zu sauberen Technologie-Innovationen."

 

Mehr Informationen: www.pik-potsdam.de